(Burgess.) Er sagte mir, daß ich—so wahr, als wir hier sitzen—er sagte ganz ruhig: "Ich bin ein Narr und Sie sind ein Schurke"… Ich ein Schurke—bedenken Sie nur—und dann schüttelte er mir die Hand dazu, als ob seine Meinung schmeichelhaft für mich wäre. Wollen Sie behaupten, daß so ein Mensch nicht verrückt ist?

(Morell von außen "Proserpina" rufend, während er die Tür öffnet:)
Schreiben Sie alle Namen und Adressen auf, Fräulein Garnett.

(Proserpina aus der Entfernung:) Jawohl, Herr Pastor! (Morell tritt ein, mit den Dokumenten der Deputation in der Hand.)

(Burgess beiseite zu Marchbanks:) Oh, da ist er. Beobachten Sie ihn nur, Sie werden schon sehen. (Erhebt sich mit wichtiger Miene:) Ich bedaure, Jakob, mich bei Ihnen beklagen zu müssen. Ich tue es nicht gerne, aber ich fühle, daß es meine Pflicht und mein Recht ist.

(Morell.) Was ist denn geschehen?

(Burgess.) Herr Marchbanks wird es bestätigen, er war Zeuge. (Sehr feierlich:) Ihre Schreiberin vergaß sich so weit, mich einen dummen alten Schafskopf zu nennen.

(Morell mit größter Herzlichkeit:) Oh, sieht das Prossi nicht ganz ähnlich? Sie ist so aufrichtig, sie kann sich nicht beherrschen. Arme Prossi, ha, ha!

(Burgess zitternd vor Wut:) Und erwarten Sie, daß ich mir das von ihresgleichen ruhig gefallen lasse?

(Morell.) Bah, Unsinn. Nehmen Sie keine Notiz davon, lassen Sie's gut sein. (Er geht an das Schreibpult und legt die Papiere in eines der Schubfächer.)

(Burgess.) Oh, ich mache mir nichts daraus. Ich bin über derlei erhaben. Aber war es recht? Das ist es, was ich zu wissen wünsche! —war es recht?