(Burgess mit großer Mißbilligung:) Halten Sie kein Mädchen mehr, Jakob?

(Morell.) Ja, aber es ist keine Sklavin, und das Haus sieht aus, als ob ich drei hielte. Daraus folgt, daß jeder mithelfen muß. Das geht ganz gut. Prossi und ich können nach dem Frühstück, während wir abwaschen, über unsere Geschäfte sprechen; das Abwaschen macht keine Mühe, wenn es zwei besorgen.

(Marchbanks gequält:) Glauben Sie, daß jede Frau so grobkörnig ist wie
Fräulein Garnett?

(Burgess pathetisch:) Sie haben ganz recht, Herr Marchbanks, vollkommen recht,—die ist grobkörnig!

(Morell ruhig und bedeutungsvoll:) Marchbanks!

(Marchbanks.) Ja.

(Morell.) Wie viele Dienstboten hält Ihr Vater?

(Marchbanks.) Oh, ich weiß nicht. (Er gebt unbehaglich an das Sofa zurück, als ob er sich so weit fort wie möglich vor Morells Fragen retten möchte, setzt sich in großer Verstörtheit und denkt an das Petroleum.)

(Morell sehr ernst:) So viele, daß Sie es nicht einmal wissen. (angriffsbereit:) Immerhin, wenn irgendeine grobkörnige Arbeit zu verrichten ist, dann klingeln Sie und halsen sie jemand anders auf—das ist eine der großen Tatsachen in Ihrem Dasein, nicht wahr?

(Marchbanks.) Oh, quälen Sie mich nicht. Die eine große Tatsache hier ist jetzt, daß die wundervollen Finger Ihrer Frau mit Petroleum beschmutzt werden, während Sie bequem hier sitzen und darüber Reden halten—endlose Reden und Predigten—Worte—Worte—nichts als Worte!