(Proserpina ungeduldig:) Oh, ich habe Sie nicht beachtet, ich habe mich bemüht, Notizen zu machen. (Sie nimmt ihre Notizen heraus, blickt auf ihr Stenogramm und fängt beinahe zu weinen an.)

(Morell.) Habe ich zu schnell gesprochen, Prossi?

(Proserpina.) Viel zu schnell.—Sie wissen, ich kann nicht mehr als neunzig Worte in der Minute schreiben. (Sie macht ihren Gefühlen Luft, indem sie ihr Notizbuch ärgerlich neben die Maschine wirft, wo sie es am nächsten Morgen bereit haben will.)

(Morell besänftigend:) Nun, nun, das macht ja nichts. Habt ihr alle schon zur Nacht gegessen?

(Mill.) Herr Burgess war so liebenswürdig, uns in's Belgrave
Restaurant zu einem geradezu glänzenden Abendessen einzuladen.

(Burgess mit überschwenglicher Großmut:) O bitte, bitte, Herr Mill. (Bescheiden:) Sie waren mir bei meinem bescheidenen Feste herzlich willkommen.

(Proserpina.) Wir haben Champagner getrunken! Ich hatte noch niemals welchen gekostet. Ich bin ganz schwindlig.

(Morell überrascht:) Ein Champagnersouper! Das war sehr hübsch von
Ihnen. Ist meine Beredsamkeit schuld an dieser Verschwendung?

(Mill mit Pathos:) Ihre Beredsamkeit und Herrn Burgess' Herzensgüte.
(Mit erneutem Gefühlsausbruch:) Was für ein herrlicher Mensch der
Vorsitzende war, Herr Morell; er hat auch mit uns gespeist.

(Morell bedeutungsvoll Burgess anblickend:) So, so, der Vorsitzende! —*jetzt* verstehe ich! (Burgess verbirgt hinter einem Hüsteln ein Lächeln der Zufriedenheit über seine diplomatische Geschicklichkeit und setzt sich an den Kamin. Mill verschränkt die Arme und lehnt sich neben das Büchergestell in einer Stellung, die seine Begeisterung zum Ausdruck bringt. Candida kommt mit Gläsern, Zitronen und heißem Wasser auf einem Tablett herein.)