(Candida.) Wer wünscht etwas Limonade? Sie kennen unsere Hausregel: vollkommene Abstinenz! (Sie stellt das Tablett auf den Tisch, nimmt den Zitronenpresser zur Hand und blickt fragend umher.)

(Morell.) Du bemühst dich umsonst, meine Liebe, sie haben alle
Champagner getrunken, Prossi hat ihr Gelübde gebrochen.

(Candida zu Proserpina:) Sie wollen doch nicht behaupten, daß Sie auch
Champagner getrunken haben?

(Proserpina verstockt:) Ja, das hab' ich; ich bin nur eine Bier-, keine Champagnerabstinenzlerin. Ich mag kein Bier.—Sind Briefe für mich zur Beantwortung da, Herr Pastor?

(Morell.) Nichts mehr für heute.

(Proserpina.) Dann gute Nacht allerseits.

(Mill galant:) Wäre es nicht geraten, daß ich Sie nach Hause begleite,
Fräulein Garnett?

(Proserpina.) Nein, ich danke. Ich würde mich heute nacht niemandem anvertrauen wollen! Hätte ich nur nichts von diesem Zeug getrunken! Sie geht rasch hinaus.

(Burgess empört:) Zeug! Dieses Mädel weiß nicht, was Champagner ist.
Pommery und Greno, zwölf Schilling sechs Pence die Flasche. Zwei
Gläser nacheinander hat sie geleert.

(Morell etwas besorgt:) Gehen Sie, Lexi, und sehen Sie nach ihr!