(Mill beunruhigt:) Aber wenn sie wirklich… bedenken Sie, wenn sie in den Straßen zu singen anfängt oder dergleichen!
(Morell.) Eben darum wäre es besser, Sie brächten sie sicher nach
Hause.
(Candida.) Tun Sie es, Lexi, als guter Kamerad! (Sie reicht ihm die
Hand und schiebt ihn sanft nach der Tür.)
(Mill.) Es ist selbstverständlich meine Pflicht, mit ihr zu gehen.
Ich hoffe aber, es wird nicht nötig gewesen sein. Gute Nacht, Frau
Morell. (Zu den übrigen:) Gute Nacht. (Er geht, Candida schließt die
Tür hinter ihm.)
(Burgess.) Er war selbst ganz aus dem Häuschen in lauter Frömmigkeit nach dem zweiten Glas. Heutzutage können die Leute nicht mehr trinken wie früher. (Den Gegenstand fallen lassend, geht er vom Kamin fort.) Nun, Jakob, es ist Zeit, das Haus zu schließen. Herr Marchbanks, werden Sie mir auf dem Heimwege ein Stückchen das Vergnügen Ihrer Gesellschaft schenken?
(Marchbanks erschrocken:) Ja, es ist besser, ich gehe. (Er eilt nach der Tür, aber Candida stellt sich ihm in den Weg.)
(Candida mit ruhiger Würde:) Sie setzen sich noch, Sie werden noch nicht gehen!
(Marchbanks eingeschüchtert:) Nein,—ich—ich wollte ja auch nicht.
(Er kommt zurück in das Zimmer und setzt sich gehorsam auf das Sofa.)
(Candida.) Herr Marchbanks bleibt heute nacht bei uns, Papa.
(Burgess.) Na, dann sage ich gute Nacht. Auf Wiedersehn, Jakob. (Er schüttelt Morell die Hand und geht hinüber zu Eugen.) Lassen Sie sich ein Nachtlicht an Ihr Bett stellen, Herr Marchbanks, es wird Sie beruhigen, falls Sie in der Nacht einen Anfall Ihres Leidens bekommen sollten! Gute Nacht.