„Sie tun mir nichts,“ wimmerte der Junge und trat noch einen Schritt zurück.
„Geh nach Lyvern zurück, so schnell du laufen oder schlittern kannst, und sage Mr. Marsch, er sollte mir den schnellsten Wagen schicken, den er hat, damit ich nach der Eisenbahnstation fahren kann. Hier ist deine halbe Krone. Und jetzt vorwärts. Wenn ich nicht zur rechten Zeit meinen Wagen habe, dann wirst du was erleben.“
Der Junge näherte sich mißtrauisch dem dargereichten Gelde und rannte davon, so schnell er konnte. Smilasch ging in seine Hütte und kam nie wieder zum Vorschein. Statt seiner kam Trefusis heraus, ein Gentleman in einem Ulster, der eine Reisedecke trug. Er verschloß die Türe und eilte die Landstraße nach Lyvern hinunter, bis ihn ein Wagen aufnahm, der ihn in schnellster Fahrt zur Eisenbahnstation brachte, grade noch zur rechten Zeit, um den Zug nach London zu erreichen.
„Abendblätter gefällig?“ rief eine Stimme durch das Fenster, als er sich in einer Ecke eines Wagens erster Klasse zurechtsetzte.
„Nein, danke sehr.“
„Fußwärmer gefällig?“ fragte ein Dienstmann, der an der Stelle des Zeitungsverkäufers erschien.
„Ah, das ist eine gute Idee. Ja, bringen Sie mir einen Fußwärmer.“
Der Fußwärmer wurde hereingebracht, und Trefusis machte es sich für seine Reise bequem. Sie verging ihm sehr schnell, und er konnte es kaum begreifen, als der Zug in London ankam, daß die Fahrt fast drei Stunden gedauert hatte.
Die Reisenden und die Leute, die sie am Bahnhof abholten, waren von einer Weihnachtsstimmung erfüllt. Der Dienstmann, der an die Wagentür kam, erinnerte Trefusis durch sein Benehmen und den Ton seiner Stimme, daß jetzt die Zeit war, in der ein Gentleman fröhlich und freigebig sein muß.
„Was für Gepäck? Hansom oder Droschke gefällig?“