„Ich unglücklicherweise auch. Bitte, entschuldigen Sie mich bei ihr. Ich war ungezogen. Die Umstände hatten mich aus der Fassung gebracht.“
„Sie waren nicht aus der Fassung gebracht, mein Herr,“ sagte Jansenius laut. „Sie scheren sich den Teufel darum.“
Trefusis wich zurück.
„Sie pfeifen auf meine Gefühle, und ich will auf die Ihrigen pfeifen,“ fuhr Jansenius in demselben Tone fort. Trefusis blickte unwillkürlich nach der Türe, durch die er soeben hereingekommen war. Dann faßte er sich und sagte ruhig:
„Es macht nichts. Sie kann uns nicht hören.“
Bevor Jansenius antworten konnte, kam seine Frau die Treppe heraufgelaufen, faßte ihn beim Arm und sagte: „Sprich nicht mit ihm, John. Und Sie,“ fügte sie, zu Trefusis gewandt, hinzu, „wollen Sie machen, daß Sie fortkommen?“
„Was?“ rief er und sah sie spöttisch an. „Ohne meine Leiche! Ohne mein Eigentum! Nun gut, es soll so sein.“
„Was wissen Sie von den Gefühlen eines achtbaren Mannes?“ fuhr Jansenius fort und brach trotz der Anwesenheit seiner Frau von neuem in Wut aus. „Ihnen ist nichts heilig. Da sieht man, was Sozialisten für Kerle sind!“
„Und was Väter sind und was Mütter sind,“ entgegnete Trefusis und verlor seine Selbstbeherrschung. „Ich glaubte, Sie liebten Hetty, aber jetzt sehe ich, daß Sie nur Ihre Gefühle und Ihre Achtbarkeit lieben. Der Teufel hole beides! Sie hatte ganz recht. Meine Liebe zu ihr, so unvollständig sie war, war doch noch größer als die Ihrige.“ Und er verließ wütend das Haus.
Aber er blieb eine Weile auf der Straße stehen, um über sich selbst und über seinen Schwiegervater zu lachen. Dann nahm er einen Hansom und ließ sich zu seinem Rechtsbeistand fahren, denn er wollte mit ihm die Regelung der Angelegenheiten seiner Frau besprechen.