Gertrude errötete etwas bei dem Gedanken, sie könnte in ihrer Verwirrung unvorsichtig geredet haben. „Es war sehr töricht von mir, daß ich ohnmächtig wurde,“ sagte sie.
„Es war nicht Ihre Schuld, Sie sind nur ein menschliches Wesen. Ich werde mit Ihnen nach Beeches gehen.“
„Danke sehr, ich will Sie nicht bemühen,“ sagte sie schnell.
Er schüttelte seinen Kopf. „Ich weiß nicht, wie lange die Nachwirkung von diesem abscheulichen Giftkraut dauert,“ sagte er. „Ich darf Sie jetzt nicht allein gehen lassen. Wenn Sie es vorziehen, will ich Sie durch meinen Gärtner hinfahren lassen, aber ich würde Sie am liebsten selbst begleiten.“
„Sie geben sich wirklich eine ganz unnötige Mühe. Ich will gehen. Ich bin wieder ganz wohl und brauche keine Hilfe.“
Sie brachen auf, ohne noch etwas zu sagen. Gertrude mußte alle ihre Willenskraft zusammennehmen, um vor ihm zu verbergen, daß sie schwindlig war. Eine betäubende Müdigkeit hatte sie ergriffen, und sie glaubte schon, daß sie nur träumte, als er sie aufweckte, indem er sagte:
„Nehmen Sie meinen Arm.“
„Nein, danke sehr.“
„Seien Sie nicht so unvernünftig eigensinnig. Sie werden sich an die Hecke anlehnen müssen, um sich zu stützen, wenn sie meine Hilfe zurückweisen. Es tut mir leid, daß ich nicht darauf bestand, den Wagen zu holen.“
Gertrude hatte eine solche Sprache seit ihrer Kindheit nicht mehr gehört. „Ich fühle mich vollkommen wohl,“ sagte sie scharf. „Sie sind wirklich sehr zudringlich.“