„Oh! Ha, ha! Was für eine Entgegnung, Miß Lindsay! Es tut Ihnen gar nicht leid, Sie sind sogar froh darüber.“

Gertrude wußte das und war ärgerlich über sich selbst. Nicht weil ihre Entgegnung falsch war, sondern weil sie dachte, sie paßte sich nicht für eine Dame. „Sie haben kein Recht, mich zu quälen,“ rief sie gegen ihren Willen aus.

„Nein, das habe ich auch nicht,“ bemerkte er demütig. „Und wenn ich es getan habe, so vergeben Sie mir, bevor wir voneinander scheiden. Ich will Sie jetzt nicht weiter begleiten. Max wird Lärm machen, wenn Sie auf der Allee ohnmächtig werden. Aber das wird wohl kaum geschehen, da Sie ja den ganzen Schierling vergessen haben.“

„Oh, es ist zum Tollwerden!“ schrie sie. „Ich habe meinen Korb liegen lassen.“

„Machen Sie sich deswegen keine Sorgen. Ich werde ihn finden und ihn Ihnen gefüllt zuschicken.“

„Danke sehr. Es tut mir leid, daß ich Ihnen die Mühe mache.“

„Sie machen mir keine Mühe. Hoffentlich wollen Sie nicht den Schierling dazu benützen, um sich der Last des Lebens zu entledigen.“

„Unsinn. Ich brauche ihn für meinen Vater, der ihn als Heilmittel benützt.“

„Ich werde ihn morgen selbst bringen. Ist das früh genug?“

„Vollständig. Ich bin nicht in Eile. Danke vielmals, Mr. Trefusis. Adieu.“