„Es ist unmöglich, von einer guten Sache zuviel zu haben. Aber ich darf Sie jetzt nicht mehr ansehen. Wenn auch Agatha sagt, sie liebt mich nicht, so weiß ich doch nicht sicher, ob es ihr angenehm ist, wenn ich jemand anderm einen Liebesblick zuwerfe.“

„Sie sagt, sie liebt Sie nicht! Glauben Sie ihr das nicht. Sie hat sich Mühe genug gegeben, Sie zu fangen.“

„Sie schmeicheln mir. Sie selbst haben mich doch ohne Mühe gefangen, und doch würden Sie mich nicht haben wollen.“

„Es gehört sich, daß ein Mädchen wartet, bis sie gefragt wird. Ich glaube, Sie haben an Gertrude schändlich gehandelt — hoffentlich sind Sie nicht beleidigt, weil ich Ihnen das sage. Ich tadele Agatha am meisten. Sie ist ein schrecklich falsches Geschöpf.“

„Wieso?“ fragte Trefusis erstaunt. „Was hat Miß Lindsay damit zu tun?“

„Das wissen Sie sehr gut.“

„Ich versichere Ihnen, daß ich es nicht weiß. Wenn Sie von sich selbst sprächen, könnte ich es verstehen.“

„Oh, Sie verstehen sich schlau herauszuwinden, wie alle Männer. Aber mich können Sie nicht täuschen. Sie hätten nicht tun sollen, als ob Sie Gertrude liebten, wenn Sie wirklich ein Band mit Agatha anknüpfen wollten. Und sie, die so tut, als wollte sie mit Sir Charles flirten — als ob er sich auch nur so viel aus ihr machte!“

Trefusis schien etwas verwirrt. „Ich hoffe, Miß Lindsay hat nicht solche — aber das konnte sie ja auch nicht.“

„So, konnte sie das nicht? Sie werden das ja bald sehen.“