Sie saß da und verharrte in eigensinnigem Schweigen.
„Ich will Sie jetzt nicht zu einer Antwort drängen. Ich bin zufrieden, daß Sie meine Gefühle jetzt kennen. Wollen wir zusammen zurückkehren?“
Sie sah sich langsam um und blickte nach dem Schierling und von da über den Fluß. Dann nahm sie ihren Korb, erhob sich und wandte sich mit gezwungener Bewegung zum Gehen.
„Wollen Sie noch etwas Schierling?“ fragte er. „Ich will Ihnen gerne welchen pflücken.“
„Ich wollte, Sie ließen mich allein,“ sagte sie in plötzlichem Ärger. Dann fügte sie, etwas beschämt, hinzu: „Ich habe Kopfschmerzen.“
„Es tut mir sehr leid,“ sagte er bestürzt.
„Ich habe nur nicht gerne, wenn man mit mir spricht. Es schmerzt meinen Kopf, wenn ich zuhöre.“
Er nahm demütig sein Rad aus dem Graben und fuhr, ohne weiter ein Wort zu sagen, neben ihr her bis Beeches. Sie gingen durch das Gewächshaus in das Speisezimmer, wo sie voneinander schieden. Bevor sie ihn verließ, sagte sie etwas reuig: „Ich hatte nicht die Absicht, Ihnen weh zu tun, Mr. Erskine.“
Er errötete, murmelte etwas und versuchte, ihre Hand zu küssen. Aber sie riß sie weg und ging schnell hinaus. Diese Zurückweisung kränkte ihn, und er stand da und quälte sich mit den Gedanken daran, bis ihn der Eintritt eines Dienstmädchens aufstörte. Er erfuhr von ihr, daß Sir Charles im Billardzimmer war. Er ging zu ihm und fragte ihn gleichgültig, ob er schon die Neuigkeit gehört habe.
„Über Miß Wylie?“ fragte Sir Charles. „Ja, ich dächte. Ich glaube, die ganze Gegend weiß es schon, obgleich sie noch keine drei Stunden verlobt sind. Haben Sie dieses hier gesehen?“ Und er legte ein paar Zeitungen auf den Tisch.