Sie kamen jetzt an eine Stelle, wo der Weg durch eine Anpflanzung von dunklen Maulbeerbäumen und Roßkastanien ging. Als sie hineinschritten, erhob sich ein Wind, die welken Blätter wurden vom Boden aufgewirbelt, und durch die Zweige strich eine lange, rauschende Bewegung.
„Diesen Teil vom Wege hasse ich,“ sagte Jane und eilte weiter. „Grade an solchen Stellen werden Leute ausgeplündert und ermordet.“
„Es ist gar kein schlechter Platz, um uns vor dem Regen zu schützen, denn der kommt sicher, bevor wir zurück sind,“ sagte Agatha, die bei den Windstößen, die ihr ins Gesicht jagten, Angst bekam. „Ich werde schön eingeweicht werden, besonders mit diesen leichten Schuhen. Ich wollte, ich hätte meine schweren Stiefel angezogen. Wenn es arg regnet, lauf ich in die alte Hütte.“
„Miß Wilson wird es nicht gestatten, es ist verboten.“
„Was schadet das? Es wohnt doch niemand darin, und das Tor ist aus den Angeln. Ich will mich nur unter die Veranda stellen — in das elende Haus dringe ich gar nicht ein. Übrigens kennt der Eigentümer Miß Wilson, und er macht sich nichts daraus. Da fällt ein Tropfen.“
Miß Carpenter blickte auf und bekam sofort einen schweren Regentropfen in ihr Auge.
„Oh!“ schrie sie. „Es gießt! Wir werden durch und durch naß.“
Agatha blieb stehen, und der Zug sammelte sich um sie in einer Gruppe.
„Miß Wilson,“ sagte sie, „es wird in Strömen regnen, und Jane und ich haben nur unsere Schuhe an.“
Miß Wilson schwieg, um die Lage zu überlegen. Ein Mädchen meinte, wenn sie liefen, könnten sie noch Lyvern erreichen, bevor der Regen einsetzte.