„Sie haben ein nobles Herz und einen mutigen Blick, Miß,“ sagte er und schien sehr bewegt. „Gott segne Sie!“
Er holte dann Jane, die auf dem schlüpfrigen Gras ausglitt und hinfiel. Er brauchte seine ganze Kraft, um ihr wieder aufzuhelfen.
„Ich hoffe, Sie sind nicht so naß geworden von dem Regen, Miß,“ sagte er. „Sie sind ein feines Mädel für Ihr Alter. Hundertzwanzig bis hundertfünfzig Pfund schwer, glaube ich.“
Sie errötete und eilte nach der Droschke, in der Agatha saß. Aber sie war voll, und Jane mußte sehr gegen ihren Willen in die Kutsche, wo sie beträchtlich den Platz verminderte, der für Miß Wilson freigelassen war.
Smilasch kehrte inzwischen zu dieser zurück. „Nun, teure Lady,“ sagte er, „nehmen Sie sich in acht, daß Sie nicht fallen. Kommen Sie mit.“
Miß Wilson, die die Einladung nicht beachtete, nahm einen Schilling aus ihrer Börse.
„Nein, Lady,“ sagte Smilasch mit tugendhafter Miene. „Ich bin ein ehrlicher Mann und habe noch nie mit dem Gefängnis Bekanntschaft gemacht, außer viermal, wovon aber nur zweimal für Stehlen waren. Ihre jüngste Tochter — die mit dem mutigen Blick — hat mich mehr als anständig bezahlt.“
„Ich habe Ihnen schon einmal gesagt, daß diese jungen Damen nicht meine Töchter sind,“ sagte Miß Wilson scharf. „Warum hören Sie nicht auf das, was ich Ihnen sage?“
„Seien Sie nicht so streng gegen einen gewöhnlichen Mann, Lady,“ sagte Smilasch unterwürfig. „Die junge Dame hat mir grade drei halbe Kronen gegeben.“
„Drei halbe Kronen!“ rief Miß Wilson aus, sehr zornig über solch eine Verschwendung.