„Da treffe ich ja noch zur rechten Zeit das goldene Idol!“
„Was?“ fragte Agatha verwirrt.
„Ich nenne Sie das goldene Idol,“ sagte er. „Wenn wir nicht beieinander sind, stelle ich mir immer Ihr Gesicht als ein Gesicht von Gold vor mit Augen und Zähnen von Chalcedon oder Achat oder von unbekannten, wundervollen Steinen in passenden Farben.“
Agatha stand fassungslos und stumm da und konnte nur abweisend zur Erde blicken.
„Sie glauben, Sie müßten ärgerlich über mich sein, und Sie wissen nicht genau, wie Sie mich das fühlen lassen sollen. Ist es nicht so?“
„Nein, ganz im Gegenteil. Wenigstens glaube ich, daß Sie sich irren. Ich bin der allergewöhnlichste Mensch, den Sie sich vorstellen können — Sie müßten mich nur kennen. Ich glaube, es ist gleich, wie ich aussehe.“
„Woher wissen Sie, daß Sie gewöhnlich sind?“
„Natürlich weiß ich das,“ sagte Agatha, und ihre Augen wanderten unruhig umher.
„Natürlich wissen Sie es nicht. Sie können sich nicht so sehen, wie andere Sie sehen. Zum Beispiel, Sie haben sich niemals für ein goldenes Idol gehalten.“
„Aber das ist lächerlich. Sie täuschen sich vollständig über mich.“