(Leutnant verführerisch:) Sie werden mir sagen, wo er ist—nicht wahr?

(Dame.) Ich brauche ihm nur ein vereinbartes Zeichen zu senden, und er wird in einer Viertelstunde hier sein.

(Leutnant.) Dann ist er also gar nicht weit?

(Dame.) Nein—sogar ganz nahe. Warten Sie hier auf ihn; sobald er meine Botschaft bekommt, wird er sofort hierhereilen, um sich Ihnen zu ergeben—verstehen Sie jetzt?

(Leutnant an dessen Verstand zu hohe Anforderungen gestellt werden:) Nun, die Sache ist zwar ein wenig kompliziert, aber ich hoffe, es wird schon alles in Ordnung sein.

(Dame.) Und jetzt, während Sie auf den Gefangenen warten, glauben Sie nicht, daß es besser wäre, Sie würden mit dem General die Bedingungen der Übergabe vereinbaren?

(Leutnant.) Sehen Sie, wie fürchterlich verwickelt die Sache ist! Was für Bedingungen?

(Dame.) Lassen Sie sich von ihm zusichern, daß er Ihre Soldatenehre als wiederhergestellt betrachtet, sobald Sie meinen Bruder gefangen haben. Unter dieser Bedingung wird er alles versprechen, was Sie verlangen.

(Leutnant.) Das ist keine schlechte Idee, ich danke Ihnen. Ich glaube, das werde ich doch versuchen.

(Dame.) Tun Sie das. Und vor allem eins: lassen Sie ihn ja nicht merken, wie gescheit Sie sind.