(Dame.) Unsinn! ich weiß zu gut, wie wenig ich Engländerin bin. Die
Engländer sind ein sehr dummes Volk.
(Napoleon.) Ja, zu dumm manchmal, um zu wissen, wann sie geschlagen sind. Aber ich gebe zu, daß Ihr Gehirn nicht englisch ist. Sie sehen: obwohl Ihr Großvater ein Engländer war, war Ihre Großmutter wohl—was? Französin?
(Dame.) O nein! Irländerin.
(Napoleon rasch:) Irländerin…? (Gedankenvoll:) Ja, ich vergaß—die Irländer… Eine englische Armee, geführt von einem irischen General: die könnte sich messen mit einer französischen Armee, die von einem italienischen General befehligt wird. (Er hält inne und fügt halb scherzend, halb traurig hinzu:) Wie immer es sei… Sie haben mich besiegt—und was einen Mann zuerst besiegt, das wird ihn auch zuletzt besiegen. (Er tritt gedankenvoll in den im Mondlicht gebadeten Weingarten hinaus und blickt nach oben. Sie stiehlt sich an seine Seite und wagt es, ihre Hand auf seine Schulter zu legen, überwältigt von der Schönheit der Nacht und ermutigt durch ihre Dunkelheit.)
(Dame sanft:) Wonach blicken Sie?
(Napoleon nach aufwärts zeigend:) Nach meinem Stern.
(Dame.) Glauben Sie an ihn?
(Napoleon.) Ja. (Sie sehen einen Augenblick nach dem Stern hin; sie lehnt sich ein wenig an seine Schulter.)
(Dame.) Wissen Sie, daß man in England sagt, eines Mannes Stern sei unvollständig ohne das Strumpfband einer Frau?[*]
[Footnote *: Eine Anspielung auf den Stern eines Ordens und den
Hosenbandorden.]