(Mc Contas.) Um keinen Preis, Herr Doktor! Sie geht die Sache sehr an.
(Dr. Valentine nimmt einen Stuhl vom Tisch fort und setzt sich
rittlings, über den Rücken gelehnt, in die Nähe der Ottomane.) Frau
Clandon, Ihr Mann beansprucht die Aufsicht über seine zwei jüngeren
Kinder, die nicht majorenn sind, für sich.
(Frau Clandon erschrickt und blickt sich instinktiv sofort nach Dolly um, um zu sehen, ob sie in Sicherheit ist.)
(Dolly ergriffen:) Oh, wie nett von ihm! Er hat uns lieb, Mama!
(McComas.) Es tut mir leid, Sie darüber eines Besseren belehren zu müssen, Fräulein Dorothea.
(Dolly in Ekstase; girrend:) Dorothee-ee-ee-a! (Lehnt sich ganz überwältigt an seine Brust:) O Finch!
(McComas nervös wegrückend:) Nein! nein—nein! nein!
(Frau Clandon zurechtweisend:) Liebste Dolly! (Zu Mc Comas:) Laut unserer Trennungsurkunde fällt mir die Aufsicht über die Kinder zu.
(McComas.) Sie enthält auch die Verpflichtung, daß Sie sich ihm weder nähern noch ihn in irgendeiner Weise belästigen dürfen.
(Frau Clandon.) Nun, habe ich das etwa getan?
(McComas.) Ob das Benehmen Ihrer jüngeren Kinder dem Gesetze nach eine Belästigung ist, das ist eine Frage, die vielleicht ein Advokat entscheiden müßte. Jedenfalls beklagt sich Herr McNaughtan, nicht nur belästigt worden zu sein, sondern er behauptet auch, daß er planmäßig hergelockt wurde und daß Herr Dr. Valentine dabei als Ihr Vertreter die Hand im Spiel gehabt hat.