(Dr. Valentine.) Entschuldigen Sie, aber es ist mir nicht gelungen, einen Diener zu finden, mich anzumelden. Selbst der unfehlbare William scheint auf dem Maskenball zu sein. Ich wäre auch gern hingegangen, mir fehlen aber die fünf Schillinge für eine Eintrittskarte.—Wie geht es Ihnen, McNaughtan? Besser—was?
(McNaughtan.) Ja, ich bin wieder Herr meiner Sinne, Doktor, ohne Ihnen dafür Dank schuldig zu sein.
(Dr. Valentine.) Was sagen Sie zu Ihrem undankbaren Vater, Fräulein Clandon? Ich habe ihn von einem qualvollen Schmerz befreit, und er beschimpft mich dafür.
(Gloria kalt:) Ich bedaure, daß meine Mutter nicht da ist, Sie zu empfangen; es fehlen noch ein paar Minuten an neun, und der Herr, von dem Herr McComas sprach, der Rechtsanwalt, ist noch nicht gekommen.
(Dr. Valentine.) Doch, doch—ich bin ihm begegnet und habe ihn gesprochen. (Mit lustiger Bosheit:) Der wird Ihnen gefallen, Fräulein Clandon—er ist der Verstand in Person; man kann sein Gehirn förmlich arbeiten hören.
(Gloria ignoriert die Stichelei:) Wo ist er?
(Dr. Valentine.) Er hat sich eine falsche Nase besorgt und ist auf den
Maskenball gegangen.
(McNaughtan knurrig, sieht auf seine Uhr:) Es scheint, daß alle auf diesen Maskenball gegangen sind, statt die festgesetzte Stunde unserer Zusammenkunft einzuhalten.
(Dr. Valentine.) Oh, er wird pünktlich erscheinen—ich traf ihn schon vor einer halben Stunde. Ich mochte ihn nicht um fünf Schillinge anpumpen und ihn begleiten, deshalb schloß ich mich dem Volke an und habe vor dem Gitter so lange zugesehen, bis Fräulein Clandon durch diese Glastür ins Hotel getreten war.
(Gloria.) So weit ist es also gekommen: Sie folgen mir öffentlich, um mich anzustarren?