(Bohun erhebt sich:) Es hat keinen Zweck, Fräulein Clandon. Sie werden mich nicht unterkriegen. Ich sage Ihnen, daß Ihr Name bald weder Clandon noch McNaughtan lauten wird. Und wenn ich wollte, könnte ich Ihnen sagen, wie er lauten wird. (Er geht an das andere Ende des Tisches, rollt seinen Domino auf und legt die falsche Nase auf den Tisch. Da er sich erhebt, erheben sich alle, und Philip geht an das Fenster. Bohun gibt dem Kellner durch eine Bewegung zu verstehen, daß er ihm beim Anziehen des Dominos helfen soll.) Herr McNaughtan, Ihre Absicht, die Gesetze anzurufen, ist Unsinn. Ihre Kinder werden alle majorenn sein, bevor Sie eine Entscheidung erreichen können.

(Indem er dem Kellner erlaubt, den Domino um seine Schultern zu legen: ) Ich kann Ihnen nur raten, ein freundschaftliches Übereinkommen zu treffen. Wenn Sie Ihre Familie nötiger haben als Ihre Familie Sie, dann werden Sie bei diesem Übereinkommen allerdings schlecht wegkommen; —wenn Ihre Familie Sie aber nötiger hat als umgekehrt, dann werden Sie schon besser wegkommen. (Er schüttelt den Domino, so daß er in Falten fällt, und ergreift die falsche Nase. Dolly starrt ihn bewundernd an.) Die Sache liegt für Ihre Angehörigen insoweit günstig, als sie alle persönlich sehr angenehme Menschen sind. Und Ihre Stärke, Herr McNaughtan, liegt in Ihrem Einkommen. (Er stülpt die falsche Nase auf und ist wieder in grotesker Weise verwandelt.)

(Dolly auf ihn zulaufend:) Oh, jetzt sehen Sie ganz menschlich aus!
Ich möchte mit Ihnen tanzen—ein einzigesmal! Können Sie tanzen?
(Philip nimmt seine Harlekinrolle wieder auf und bewegt seine Pritsche,
als wenn er Bohun und Dolly bezaubern wollte.)

(Bohun mit Donnerstimme:) Ja, Sie glauben, daß ich nicht tanzen kann—aber ich kann es. Kommen Sie! (Er packt sie und tanzt mit ihr durch die Fenstertür in gewaltsamer Weise, aber mit beflissener Sicherheit und Anmut hinaus. Inzwischen stellt der Kellner geschäftig die Stühle an ihre gewöhnlichen Plätze zurück.)

(Philip.) "Auf! Bis zum Morgen tanzt und trink und minnt"[*]—William!

[Footnote *: Byrons "Childe Harold" Canto III Strophe 22. (Anm. des
Übers.)]

(Der Kellner.) Zu dienen, junger Herr?

(Philip.) Können Sie meinem Vater und Herrn McComas zwei Dominos und zwei falsche Nasen verschaffen?

(McComas.) Was fällt Ihnen ein—ich verwahre mich dagegen—

(McNaughtan.) Nicht doch! Was ist denn da weiter dabei? Nur einmal,
McComas! Wir wollen doch keine Spielverderber sein.