(McNaughtan rachsüchtig:) Nein, kein Schmerz. Eine Beleidigung, die mir einst zugefügt wurde! Ich kann Beleidigungen nicht vergessen—und ich will sie nicht vergessen! (Sein Gesicht legt sich in unversöhnliche Falten.)

(Dolly McNaughtans Ausdruck kritisch betrachtend:) Ich glaube nicht, daß wir Sie werden leiden mögen, wenn Sie über erlittenem Unrecht brüten.

(Philip der unbeobachtet wieder eingetreten ist und sich hinter Dolly geschlichen hat:) Meine Schwester meint es ehrlich, Herr McNaughtan, aber sie ist indiskret.—Nun, Dolly, fort! (Er geht mit ihr zur Tür.)

(Dolly in einem vollkommen hörbaren Flüsterton:) Er behauptet, daß er
erst siebenundfünfzig ist—er hält mich für das Ebenbild seiner
Mutter—er haßt seine Tochter—und… (Sie wird durch die Rückkehr Dr.
Valentines unterbrochen.)

(Dr. Valentine.) Fräulein Clandon ist schon voraus.

(Philip.) Vergessen Sie nicht—Punkt halb zwei.

(Dolly.) Bitte, lassen Sie Herrn McNaughtan so viel Zähne übrig, daß er mit uns essen kann. (Sie gehen ab.)

(Dr. Valentine kommt herab zu seiner Instrumentenlade und öffnet sie.)

(McNaughtan.) Das ist ein verzogenes Kind, Herr Doktor! Das richtige
Früchtchen der modernen Erziehung! Als ich im Alter dieser jungen
Dame war, hatte ich immer die letzte Tracht Prügel frisch in der
Erinnerung, um mich gute Manieren zu lehren.

(Dr. Valentine nimmt Zahnspiegel und Sonde von der seiner Lade gegenüber befestigten Platte:) Wie gefiel Ihnen ihre Schwester? (McNaughtan.) Die war Ihnen lieber, nicht wahr!