* * * * *
(Dr. Valentine überschwenglich:) Sie hat mich ergriffen, als ein
Wesen—(Er besinnt sich und fügt prosaisch hinzu:) Doch das hat nichts
mit dem Geschäft zu tun. (Er stellt sich hinter McNaugthans rechte
Schulter und nimmt seinen berufsmäßigen Ton an:) Aufmachen, bitte.
(McNaughtan öffnet den Mund.)
(Dr. Valentine steckt den Spiegel hinein und untersucht seine Zähne:) Hm!… Na, den haben Sie nett abgebrochen—wie schade! So ein prächtiges Gebiß zu ruinieren!—Warum knacken Sie damit Nüsse auf? (Er zieht den Spiegel zurück und tritt vor, um mit McNaugthan zu sprechen.)
(McNaughtan.) Ich habe immer mit den Zähnen Nüsse geknackt—wozu hat man sie denn? (Entschieden:) Das richtige Mittel, seine Zähne in gutem Zustand zu erhalten, besteht darin, daß man sie an Knochen und Nüssen genügend abnützt und sie täglich mit Seife putzt—mit gewöhnlicher Schmierseife!
(Dr. Valentine.) Seife?… Warum mit Seife?
(McNaughtan.) Als Junge fing ich damit an, weil man mich dazu anhielt, und seitdem hab' ich's immer getan. Und ich hab' in meinem ganzen Leben keine Zahnschmerzen gehabt!
(Dr. Valentine.) Finden Sie das nicht ziemlich ekelhaft?
(McNaughtan.) Ich habe gefunden, daß die meisten Dinge, die mir gut getan haben, ekelhaft waren; aber ich wurde angelernt, mich damit abzufinden, und man sorgte dafür, daß ich mich damit abfand. Jetzt bin ich daran gewöhnt;—wahrhaftig, ich liebe den Geschmack, wenn die Seife wirklich gut ist.
(Dr. Valentine macht gegen seine Absicht eine Grimasse:) Sie scheinen sehr sorgfältig erzogen worden zu sein, Herr McNaughtan.