(Philip.) Herr McComas, Ihr Benehmen ist herzlos. Sie finden hier eine Familie, die den unsagbaren Frieden und die Annehmlichkeit genießt, verwaist zu sein—wir haben niemals das Antlitz eines Verwandten gesehen—niemals ein Band anerkannt, mit Ausnahme des Bandes einer frei gewählten Freundschaft—und jetzt wollen Sie einen Mann in die intimste Verwandtschaft mit uns hineinstoßen, den wir nicht kennen….

(Dolly heftig:) Einen entsetzlichen alten Mann! (Vorwurfsvoll:) Und
Sie fingen an, als ob Sie einen ganz netten Vater für uns hätten!

(McComas ärgerlich:) Woher wissen Sie, daß er nicht nett ist? Und welches Recht haben Sie, sich Ihren eigenen Vater zu wählen? (Seine Stimme erhebend:) Ich muß Ihnen sagen, Fräulein Clandon, daß Sie zu jung sind, um—

(Dolly unterbricht ihn plötzlich mit Heftigkeit:) Still! Das hab' ich ja ganz vergessen… hat er Geld?

(McComas.) Er hat sehr viel Geld.

(Dolly entzückt:) Oh, was habe ich immer gesagt, Phil?

(Philip.) Dolly, wir haben den alten Mann vielleicht zu schnell verurteilt.—Fahren Sie fort, Herr McComas.

(McComas.) Ich werde nicht fortfahren, junger Herr. Ich bin zu empört, zu verletzt dazu.

(Frau Clandon kämpft mit ihrem Zorn:) Finch, können Sie die ganze
Sachlage mit allen Folgen überblicken? Wissen Sie, daß meine Kinder
diesen Mann zum Frühstück eingeladen haben und daß er in einigen
Augenblicken hier sein wird? (McComas ganz außer sich:) Was!…
Meinen Sie—soll ich wirklich annehmen—ist es…

(Philip nachdrücklich:) Ruhig Blut, Finch! Denken Sie darüber langsam und sorgfältig nach.—Er kommt—kommt zum Frühstück.