(Dr. Valentine kommt leichten Fußes die Stufen vom Strand herauf, McNaughtan folgt ihm störrisch. Dr. Valentine hat einen Spazierstock, McNaughtan trägt—entweder weil er alt ist und friert, oder um seinen unmodernen Seemannsanzug zu verbergen—einen leichten Überzieher. Er bleibt vor dem Stuhl, den McComas eben verlassen hat, in der Mitte der Terrasse stehen, stützt die Hand auf die Lehne und gibt sich so ein bißchen Kraft.)

(McNaughtan.) Die vielen Stufen machen mich schwindlig. (Er fährt sich mit der Hand über die Stirn:) Ich habe dieses höllische Gas noch immer im Leibe. (Er setzt sich in den Eisenstuhl, so daß er seine Ellbogen auf den kleinen Tisch aufstützen und den Kopf in die Hände stützen kann. Er erholt sich bald und beginnt seinen Überrock aufzuknöpfen. Inzwischen fragt Dr. Valentine den Kellner aus.)

(Dr. Valentine.) Kellner!

(Der Kellner tritt vor zwischen die beiden Gäste:) Zu Befehl?

(Dr. Valentine.) Ist Frau Lanfrey Clandon zu Hause?

(Der Kellner mit einem süßen Lächeln des Willkommens:) Zu dienen, Herr Doktor, wir erwarten Sie. Dies ist der bestellte Tisch. Frau Clandon wird gleich da sein.—Die junge Dame und der junge Herr haben soeben von ihrem Freunde gesprochen.

(Dr. Valentine.) Wirklich?

(Der Kellner sanft melodisch:) Zu Befehl. Die jungen Herrschaften
sind sehr ausgelassen—eine spaßhafte Ader sozusagen, gnädiger Herr.
(Rasch zu McNaughtan, der sich erhoben hat, um seinen Überrock
abzulegen:) Verzeihen Euer Gnaden—gestatten Sie… (Er hilft ihm den
Überrock ausziehen und nimmt ihn an sich:) Ich danke sehr.
(McNaughtan setzt sich wieder, und der Kellner nimmt die unterbrochene
Melodie wieder auf:) Des jungen Herrn letzter Witz ist, daß Sie sein
Vater sind, gnädiger Herr.

(McNaughtan.) Was?!

(Der Kellner.) Nur ein Spaß, Euer Gnaden—sein Lieblingsspaß. Gestern sollte ich sein Vater sein—heute, als er erfuhr, daß Sie kommen würden, gnädiger Herr, versuchte er sofort mir einzureden, daß Sie sein Vater wären—sein lang verlorener Vater. Achtzehn Jahre lang hat er Sie nicht gesehen—sagt er.