(McNaughtan.) Ja, da bin ich—in einer Falle gefangen—in einer ganz gemeinen Falle!—Sind das meine Kinder?
(Philip mit tödlicher Höflichkeit:) Ist das unser Vater, Herr McComas?
(McComas.) Ja—es—(Er verliert selbst die Fassung und hält inne.)
(Dolly förmlich:) Es freut mich sehr, Ihnen wieder zu begegnen. (Sie kommt nachlässig hinter dem Tisch hervor und tauscht unterwegs mit Dr. Valentine ein Lächeln und ein Wort des Grußes.)
(Philip.) Erlauben Sie mir, meine erste Pflicht dem Gaste gegenüber zu erfüllen und Ihren Wein zu bestellen. (Er nimmt die Weinkarte vom Tisch; seine höfliche Aufmerksamkeit und Dollys achtlose Gleichgültigkeit belassen McNaughtan auf dem Standpunkt der zufälligen Bekanntschaft, die sie am Morgen beim Zahnarzt gemacht haben. Diese Erkenntnis berührt den Vater mit so heftiger Qual, daß er über und über zittert. Seine Stirn wird feucht, und er starrt seinen Sohn schweigend an. Dieser ist sich seiner eigenen Gefühllosigkeit genug bewußt, um sich seines Humors und seiner Gewandtheit außerordentlich zu freuen. Er fährt freundlich fort.) Finch, darf ich für den alten respektablen Familienanwalt irgendeinen alten verstaubten Portwein bestellen?
(McComas bestimmt:) Nur Apollinaris—ich will lieber nichts
Erhitzendes nehmen. (Er wendet sich nach der andern Seite der
Terrasse, wie ein Mann, der eine Versuchung von sich gewiesen hat.)
(Philip.) Doktor—?
(Dr. Valentine.) Würde Lagerbier zu gemein gefunden werden?
(Philip.) Wahrscheinlich. Bestellen wir welches. Dolly trinkt es auch. (Wendet sich zu McNaughtan mit heiterer Höflichkeit:) Nun, Herr McNaughtan, was dürfen wir Ihnen bestellen?
(McNaughtan.) Was soll das heißen, Junge?