(Philip.) Junge?… (Sehr feierlich:) Wessen Schuld ist es, daß ich ein Junge bin? (McNaughtan reißt ihm die Weinkarte grob aus der Hand und tut unschlüssig so, als ob er sie lese. Philip überläßt sie ihm mit vollendeter Höflichkeit.)

(Dolly über McNaughtans Schulter blickend:) Der Whisky steht auf der vorletzten Seite.

(McNaughtan.) Laß mich zufrieden, Kind.

(Dolly.) Kind?… Nein, nein, das geht nicht! Sie können mich
"Dolly" nennen, wenn Sie wollen; aber Sie dürfen nicht "Kind" zu mir
sagen! (Sie hängt sich in Philip ein, und die beiden stehen vor
McNaughtan und betrachten ihn wie einen exzentrischen Fremden.)

(McNaughtan wischt sich die Stirn in Schmerz und Wut und dennoch sogar durch ihr Spielen mit ihm erleichtert:) McComas, ha! Das wird ein—ein nettes Frühstück werden!

(McComas kleinmütig:) Ich sehe nicht ein, aus welchem Grunde es nicht nett werden sollte. (Er blickt äußerst trübe drein.)

(Philip.) Das Gesicht von Finch ist schon allein ein Festessen.

(Frau Clandon und Gloria treten aus dem Hotel. Frau Clandon nähert sich mit mutiger Selbstbeherrschung und mit deutlich zur Schau getragenem würdigem Benehmen. Sie hält auf der obersten Stufe inne, um Dr. Valentine anzureden, der ihr gerade in den Weg kommt; Gloria bleibt auch stehen und betrachtet McNaughtan mit einem gewissen Widerwillen.)

(Frau Clandon.) Es freut mich, Sie wiederzusehen, Herr Doktor. (Er lächelt. Sie geht weiter und steht McNaughtan gegenüber in der Absicht, ihn mit vollständiger Selbstbeherrschung anzusprechen; aber sein Anblick erschüttert sie. Sie hält plötzlich inne und sagt ängstlich, mit einem Anflug von Gewissensnot in der Stimme:) Fergus, du hast dich sehr verändert.

(McNaughtan grimmig:) Das will ich meinen! Ein Mann verändert sich in achtzehn Jahren.