(Dr. Valentine.) Kein Wort mehr?… Ich habe überhaupt noch kein Wort
gesagt… Darf ich fragen, mit wem ich eigentlich die Ehre habe?…
Es ist mir wirklich ganz unmöglich, mit zwei mir vollständig
Unbekannten im Marine-Hotel zu frühstücken.
(Die junge Dame vorlaut:) Ach, was für ein Unsinn!… Ein Patient in sechs Wochen! Kann Ihnen doch ganz einerlei sein?
(Philip gesetzt:) Nein, Dolly: meine Menschenkenntnis bestätigt Herrn
Doktor Valentines Ansicht; er hat recht.—Erlauben Sie, daß ich Ihnen
Fräulein Dorothea Clandon, gewöhnlich Dolly genannt; vorstelle. (Dr.
Valentine verneigt sich vor Dolly. Sie nickt ihm zu.) Ich bin Philip
Clandon—wir sind aus Madeira—aber trotzdem bis jetzt ganz achtbare
Leute.
(Dr. Valentine.) Clandon?… Sind Sie verwandt mit—
(Dolly mit einem unerwarteten Verzweiflungsschrei:) ja, wir sind's!
(Dr. Valentine erstaunt:) Verzeihen Sie—
(Dolly.) Ja, ja, wir sind es!… Alles ist zu Ende, Phil! Man weiß alles über uns in England! (Zu Dr. Valentine:) Oh, Sie können sich nicht vorstellen, wie entsetzlich es ist, mit einer berühmten Persönlichkeit verwandt zu sein und nirgends um seiner selbst willen geschätzt zu werden.
(Dr. Valentine.) Aber entschuldigen Sie: der Herr, an den ich dachte, ist durchaus nicht berühmt.
(Dolly ihn anstarrend:) Der Herr?…
(Philip ist auch erstaunt.)