(Frau Clandon.) Ja, ich danke. (Sie wendet ihren Stuhl vom
Schreibtisch fort und setzt sich wieder.)

(Gloria geht an den Kamin und kauert sich dort mit abgewandtem Gesicht in einen Stuhl.)

(Der Kellner setzt das Brett einstweilen auf den Mitteltisch:) Das habe ich mir gedacht, gnädige Frau. Sonderbar, wie die Nerven nachmittags ohne Tee nachzulassen beginnen. (Er holt den Teetisch und setzt ihn vor Frau Clandon bin und spricht dabei:) Der junge Herr und das gnädige Fräulein sind eben zurückgekommen, gnädige Frau. Sie waren in einem Boote auf dem Meer. Sehr angenehm an einem schönen Nachmittag wie heute, sehr kräftigend. (Er nimmt nun das Teebrett vom Mitteltisch fort und setzt es auf den Teetisch.) Herr McComas kommt nicht zum Tee, gnädige Frau. Er ist fortgegangen, Herrn McNaughtan zu besuchen. (Er nimmt zwei Stühle und setzt sie rechts und links vom Teetisch hin.)

(Gloria blickt auf und fragt entsetzt:) Und der andere Herr?…

(Der Kellner verfällt unbewußt einen Augenblick in die Tonart eines Liedes, das er als Knabe gesungen, beruhigend:) Oh, der kommt, gnädiges Fräulein—oh, der kommt. Er hat gerudert und ist eben in die Apotheke gelaufen, sich etwas für seine wunden Handflächen geben zu lassen. Aber er muß gleich hier sein, gnädiges Fräulein!

(Gloria erhebt sich in unbezwingbarer Angst und läuft zur Tür.)

(Frau Clandon sich halb erhebend:) Glo—(Gloria geht hinaus; Frau
Clandon starrt den Kellner an, dessen Haltung unbeweglich bleibt.)

(Der Kellner heiter:) Sonst noch etwas gefällig, gnädige Frau?

(Frau Clandon.) Nein, danke.

(Der Kellner.) Ich habe zu danken, gnädige Frau.