Nur selten findet man einen Abdruck mit dem Wasserzeichen des Ochsenkopfes im Papier, dagegen sehr schöne auf Papier mit der hohen Krone. — Spätere gute aber weniger kräftige Abdrücke haben Papier mit dem Wasserzeichen des Kruges.
B. 31. Die Jungfrau mit der Sternen-Krone. 1508.
Dieses Blatt kömmt zuweilen in außerordentlich kräftigen Abdrücken auf Papier mit dem Wasserzeichen des Ochsenkopfes vor, jedoch selten. Sie haben Kritzeln in der Kupferplatte und Plattenschmutz rechts unten neben dem Monogramme. Andere gute Abdrücke haben Papier mit 13½ Linien Abstand der Drahtstriche. Dieser Stich scheint, wie alle die kleinen Madonnen Dürer’s, welche auch von Vasari besonders rühmend erwähnt werden, schon früh starken Absatz gefunden zu haben, denn man findet Abdrücke der schon sehr abgenutzten Platte auf alten, guten Papieren.
B. 32. Die Jungfrau mit Sternen-Krone und Scepter. 1516.
Die alten kräftigen Abdrücke haben ein sehr festes Papier, dessen Drathstriche 13¼, auch 13¾ Linien von einander entfernt sind.
B. 33. Die Jungfrau mit kurzem Haar. 1514.
Das Blatt gehört nicht zu den eigentlich seltenen, doch trifft man davon nicht häufig die recht warmen, harmonischen, dann aber sehr schönen Abdrücke auf Papier mit 14 bis 14¼ Linien Entfernung der Drathstriche.
Einige ausgezeichnete Abdrücke kommen auch auf Papier vor, welches sehr fest ist, dessen Drathstriche aber nur 13¼ Linien entfernt sind.
B. 34. Die das Kind säugende Jungfrau. 1503.
Einer der frühesten Stiche, welchen Dürer mit der Jahrszahl bezeichnete und der von Vasari an der Spitze der Dürer’schen Kupferstiche gerühmt wird.