Unten auf diesem Blatte ist noch die Studie einer Hand.
81 und 82. Zwei kleine Blätter mit verschiedenen mathematischen Figuren.
83. Studien zu einem Thurm, bez. 77.
84. Architectonische Studien zu Säulen-Capitälen.
85 bis 91. Sieben Blatt mit verschiedenen Krügen und Vasen in Umrissen.
92. Sechs verschiedene verzierte Kelche mit Deckeln — ohne Zweifel Modelle für Goldschmiede — in sehr sauberen Federumrissen.
93. Eine verzierte Deckelschale.
94. Eine flache Schale mit Deckel.
ad 9. In der reichen Königlichen Bibliothek zu München befindet sich das köstliche Gebetbuch auf Pergament, welches Dürer im Jahre 1515 mit 43 Randzeichnungen verziert hat. — Die Randzeichnungen sind durch die lithographischen Nachbildungen von N. Strixner allgemeiner bekannt geworden; so gelungen diese Nachbildungen auch im Allgemeinen sind, so erreichen sie doch bei weitem nicht die Feinheit der meisterlichen Federführung Dürer’s, welche in der mannichfaltigsten Anwendung die höchste Bewunderung erregt.