Die späteren Abdrücke von Nr. 140 zeigen einen sehr sichtbaren Sprung des Holzstockes.
B. 146 und 147. Zwei Männer, welche zeichnen,
gehören zu Dürer’s Werk »Underweysung der meßung, mit dem zirkel vn̄ richtscheyt, u.s.w.« und finden sich bei der ersten Ausgabe von 1525 auf den Blättern qij und qiij.
Das Papier hat das Wasserzeichen des Ankers im Kreise, Nr. 30, mit Entfernung der Drathstriche von 14¼ Linien.
B. 148 und 149. Ein Mann zeichnet eine Urne, Ein Mann zeichnet eine Frau,
kommen erst in der zweiten im Jahr 1538 veranstalteten Ausgabe des obigen Buches vor, wo sie auf der Rückseite des Blattes q3 abgedruckt sind. Das Papierzeichen ist hier ein kleiner Reichsapfel mit Kreuz darüber, Nr. 37. Die Entfernung der Drathstriche beträgt 12¾ Linien.
Obgleich diese zwei Blätter erst zehn Jahre nach Dürer’s Tode zum Abdruck gekommen sind, so rühren sie doch, was die Zeichnung anbetrifft, unzweifelhaft von unserm Meister her. Die Zeichnung zu 148 mit der Jahrszahl 1514 ist noch jetzt erhalten und befindet sich auf der Königlichen Bibliothek zu Dresden.[58]
B. 150 bis 152. Die drei Himmelsgloben. 1515.
Sie gehören in alten Abdrücken, besonders vollständig, zu den großen Seltenheiten. Ihr Papier ist sehr stark und schön, und von demselben, welches Dürer auch zu den drei großen Büchern verwendete. Es hat das Wasserzeichen des Triangels mit Strich und fünfblättriger Blume, Nr. 28.
Die späteren Abdrücke sind an dem Mangel von Schärfe und Reinheit, wie an den geringeren Papieren leicht erkennbar.