Yann war in vorzüglicher Stimmung und ich sah ihm sofort an, daß etwas besonderes vorgefallen sein mußte.
Nachdem er mir ein Kompliment gemacht hatte über die schwere Kafferntante, griff er in die Brusttasche: „Willst du etwas sehen, he?“
„Was gibt es?“
„Nun, willst du etwas sehen?“ wiederholte Yann und blitzte mich mit den hellblauen Augen an.
„Laß sehen!“ erwiderte ich neugierig.
Yann ließ den Rand eines großen Briefes erscheinen. Er zupfte daran und die Ecken von Banknoten wurden sichtbar. Eins, zwei, drei — fünfhundert Franken!
Ich riß die Augen auf und starrte Yann an.
Dann zog Yann den Brief heraus und überreichte mir mit einer großartigen Geste das Schreiben.
Es war von der englischen Gesellschaft, der die „Indiana“ gehört hatte.
„Jeder meiner Matrosen hat hundert Franken erhalten!“ sagte Yann. „He, wie höflich sie schreiben, wie? Und sieh das Kuvert an: es ist mit Leinwand ausgeschlagen, hast du je solch ein Kuvert gesehen?“