Ich sah das Kuvert von außen und innen an. „Nom de pipe!“ sagte ich.

Yann richtete sich stolz auf und sandte einen kühnen Blick übers Meer. „Es ist wie ein Geschenk vom Himmel. Pro Kopf über sechzig Franken! Ja, was kann ich jetzt tun?“ Und Yann sah mir in die Augen. „Jetzt kann ich tun, was ich will, siehst du!“

Über Nacht war er reich geworden.

„Wenn du nun Geld brauchst,“ fügte Yann hinzu, „du brauchst nur ein Wort zu reden“ — und er hielt mir zwei-, drei-, vierhundert Franken hin — „du bist mein Freund und kannst soviel haben wie du willst.“

Yann war doch ein prächtiger Bursche!

Dann stürzte er sich in die Arbeit. Er warf den Kittel weg, rückte die Mütze ins Genick und stülpte die geschwärzten Hemdärmel auf. In dem Topf befanden sich Kartoffeln, Gemüse, Kraut und Rüben, ein Klumpen graues Fett, grease bretonne, eine Flasche Kognak und ein rundes Paket. Er wusch, schabte, schnitt, machte Feuer an. Da der irdene Topf einen Sprung hatte, holte er rasch Erde, knetete sie und verschmierte den Riß, eins, zwei —

Dann öffnete er das sorgfältig verschnürte, runde Paket. „Und hier ist ein kleines Andenken, mein Freund!“ sagte er.

Es war eine Teekanne aus weißem Porzellan mit billiger Goldverzierung.

Yann stand mit gespreizten Beinen und sah mich vielsagend an. „Nun?“

„Nun, sie ist hübsch.“