Selbst im Dunkeln sah ich die Grübchen in Yvonnes Wangen. Sie lächelte.
„Du weißt, was du mir versprochen hast?“
„Ich weiß es.“
„Und du wirst heute herauskommen?“
Yvonne nahm meine Hand in ihre heißen Hände und preßte sie. Sie zitterte.
„Nicht heute,“ flüsterte sie, „nicht heute. Morgen, übermorgen —“
Da fiel etwas Weiches auf meine Schulter. Ein Vogel. Ich erschrak und küßte Yvonne, daß mich die Lippen schmerzten.
„Ich denke an dich, Yvonne,“ flüsterte ich, „ich bin auf dem Meere und denke an dich. Ich kann dich nicht vergessen. Komm, Yvonne!“
Yvonne schüttelte den Kopf. „Übermorgen —“
Das Blut rauschte in meinem Kopf.