„Danke,“ erwiderte ich, „ich will stehen, mein Hund ist gestorben.“
„So so, Ihr Hund ist gestorben?“
„Ja!“
Ich ging wieder. Ich setzte mich auf einen Stein und blickte hinaus aufs Meer. Pechschwarz lag es unter dem schwarzvioletten Nordhimmel, schrecklich leer und öde. Dort draußen reiste Poupoul und die Wogen spielten mit ihm.
Ich kam erst spät nach Hause. Ein paar Stunden hatte ich bei Poupons Schlucht auf Yann gewartet. Er war nicht gekommen.
In meiner Hütte war es einsam. Der Regen prasselte über das Dach und tropfte durch die Risse und ich dachte an Poupoul.
„Erinnerst du dich, mein Freund, wie wir uns kennen lernten? Das war drüben an der Küste. Du hieltst mich mit deinen scharfen Zähnen am Bein fest, ohne zu beißen. Das gefiel mir! Erinnerst du dich, wie ich deine Treue prüfte und mich beim Schwimmen stellte, als ob ich ertränke — du aber hast nicht gezögert und sprangst augenblicklich ein Stockwerk hoch ins Meer um mir beizustehen.“
Tip — tiptip — der Regen tropfte und telegraphierte wirre sinnlose Worte, hinter denen eine schreckliche Bedeutung zu lauern schien. Der Wind fegte draußen — und horch: kläffte nicht ein Hund in der Heide? Ich richtete mich auf. Schreie waren draußen in der Nacht, Schreie einer mörderischen Lust und das schrille Lachen Gemarterter. Das Blut gerann in meinen Adern und ganze Teile meines Körpers waren wie gelähmt.
Nein, hier gefiel es mir nicht. Ich ging hinaus und legte mich unter einem Felsen schlafen.