„Hören Sie, Noel, ich möchte den Kauf der belle femme rückgängig machen.“

„Sie wollen die belle femme nicht nehmen?“

„Nein, ich reise.“

„Sie reisen?“

„Ja. Ich bin gerne bereit Ihnen eine Entschädigung zu zahlen.“

„O, so nötig habe ich das Geld ja nicht, wie? Wenn Sie reisen wollen, was sollen Sie da mit der belle femme anfangen, nicht wahr?“

Aber ich reiste nicht von heute auf morgen ab. Yann sollte nicht auf den Gedanken kommen, daß ich aus Furcht vor ihm die Insel verließ. O nein! Wir waren uns ja nun gegenseitig manches schuldig und ich liebe klare Rechnung.

Vier Nächte lang hockte ich über Poupons Schlucht und wartete auf Yann. Da saß ich und fror. Der Wind fegte, Creachs Lichtblitze flogen über mich hin. Ich rauchte die Pfeife und hielt die Hand darüber, damit der Wind nicht den Tabak aus der Pfeife reißen konnte. So wärmte ich mich auch.

Habe ich dir nicht geschworen, daß ich jeden Abend hier sein werde, Yann? Wo bleibst du so lange, heran, Yann — hier bin ich —

Die Stunden gingen. Houhuuho — heulte der Wind und eine Stimme flog in der Höhe dahin: hiihiii — Zuweilen tutete eine Felsenspalte. Auf dem Meer draußen zog ein Postdampfer, wie ein Feenschloß sah er aus mit seinen vielen Lichtern. Ich saß und wartete.