„Merci!“ sagte er. „Wieviele schöne Stunden — nun, lebe wohl! Vergiß mich nicht!“
Ich schüttelte den Kopf und drückte Yann nochmals die Hand.
Das Segel stieg.
Der „Kommissionär“ galoppierte durch die Bai. Wir hatten mehr Wind als nötig war. Um das „Kamel“ spielten schwarze kleine Enten und tauchten und überschlugen sich. Die Möwen saßen auf den Klippen und ihre Köpfe blendeten so weiß wie frisch mit Ölfarbe gestrichene Knöpfe. An den Riffen saugte und atmete das Meer.
Wir durchquerten den Strom und der „Kommissionär“ ging auf den andern Bug über.
Dann passierten wir die versteckte Klippenreihe, wo ich so oft mit dem Meerkönig gefischt hatte. Das Meer donnerte und die Gischtschleier stoben in die Höhe. Da sah ich ein kleines wohlbekanntes Segel, das in der schweren See pendelte. Es kam auf uns zu. „Jean Louis!“
Aber es war nicht der kleine Meerkönig, der im Boot saß. Eine weiße Haube tauchte unter dem Segel auf.
„Rosseherre — ho! ho!“ schrien die Matrosen.
Das Boot segelte dicht an uns heran. Rosseherre saß mit gebeugtem Rücken am Steuer, die Augen auf ihren Weg geheftet, die niedere Stirn in hundert kleine Falten gerunzelt. Sie sah nicht auf.
Eine Woge hob das Boot in die Höhe und trug es fort. Im Nu war das kleine pendelnde Segel unsern Blicken entschwunden.