In diesem Augenblick bäumte sich der „Arbeiter“ auf und die Ankerketten krachten. Der Dampfer schüttelte sich wie ein Fisch an der Angel, dann pendelte er in weitem Bogen.
Yann hatte sich am Tisch festgeklammert. „Da streiten wir uns über ein Frauenzimmer, und unterdessen —!“ flüsterte er erschrocken. Er lauschte. „Die Ketten sind gerissen! Der Dampfer treibt!!“ schrie er und stürzte die Treppe hinauf.
Ich aber sauste gerade über Honolulu dahin, dicht über den Krater des Halewauwau, Haus des ewigen Feuers — die Schwarzen ließen sich auf Brettern in der Brandung treiben und schrien: jiiii!
Nein, der Dampfer trieb nicht, er pendelte, es war nur eine Kette gerissen.
Ich zog mich in meine Muschel zurück und schlief.
Wir trennten uns nicht im besten Einverständnis, Yann und ich. Jean Louis hatte ihm die Sache von dem Segel verraten, und Yann konnte in seiner Betrunkenheit nicht umhin diesen Trumpf gegen mich auszuspielen.
„Jean Louis ist ein alter Idiot,“ sagte ich, „weiß Gott, was in seinem morschen Schädel vor sich geht.“
Aber trotzdem schieden wir nicht als Freunde. Yann sprach sogar davon mich über Bord werfen zu lassen. Yann, mon cher ami, das Kindergemüt. Er war toll von all dem Trinken und seine Augen waren blutunterlaufen und schielten etwas. Nun, ich zog es vor mich freiwillig zu verabschieden.
Yann stand oben auf dem Verdeck und schnellte ganze Stockwerke in die Höhe und dabei wiederholte er mit spöttischem Lächeln ohne Aufhören: „Au revoir et merci, merci!“
Ich lachte noch nach Wochen, wenn ich daran dachte, wie er auf- und abflog und spöttisch sagte: Au revoir et merci, merci!