„Joe Gordon — Indiana —“
„Willst du die Streichhölzer nehmen?“
Der Brief war zerweicht und schwer leserlich. Er lautete ungefähr: „Dear Joe, wenn du nach Liverpool kommst, so besuche mich. Fahre nicht gleich wieder weg, wie das letztemal. Ich bin krank und mein Fuß tut mir weh. Ich gehe nicht mehr aus und warte auf dich. Das Leben ist recht elend, wenn einen die Kinder ganz vergessen. Deine alte Mutter.“
„Das Marineamt wird ihr eine Depesche senden.“
„Joe wird nicht kommen. Und sie ist alt und krank, hm.“
Da war auch plötzlich Rosseherre wieder da. Sie drängte die Leute zur Seite und schrie und warf sich weinend über den Toten. Sie sprach mit ihm, sie nannte ihn „mon cœur“, „mon petit“ und schluchzte herzzerreißend.
Ich ertrug es nicht länger, ich ging.
— — — — — — — —
„Vorwärts!“ schrie ich. „Worauf wartet ihr denn noch?!“
Es war Tag. Das Rettungsboot sah wie ein Phantom im bleichen Nebel aus, unnatürlich hoch und lang, und die Welle leckte seinen weißen Bauch.