„Ich spreche nicht darüber. Nein, was Sie sagen? — Ich dachte, ich hörte — eine Königliche Hoheit?“
„Das war ja früher. Vor der Heirat.“
„Ah, ah! Ich verstehe! — Aber hier kommt sie wieder! Sehen Sie doch, diese Hüfte, diese Bewegung! Leben Sie wohl, Weißbach —“
„Vorsicht!“
Schon tauchte Falk zwischen den Vermummten unter. —
Der junge, schlanke Neger, der nur ein kurzes, rotgelbes Röckchen anhatte, glitt mit Erfrischungen in das Zelt. Wohlgefällig folgten die Augen der Prinzessinnen, Haremsdamen und Odalisken dem hübschen Sklaven.
Hedi kühlte das fiebernde Gesicht, der süßliche Duft des Räucherwerks betäubte sie. Ihre Wangen glühten durch den Schleier, ihre Augen blinkten wie geschmolzenes Blei. Sie fühlte, wie eine Schweißperle über ihre Hüfte rann, gerade wo der dünne Schleier sie bedeckte. Dieser rinnende Schweißtropfen war wie eine wollüstige Berührung.
Da hörte sie zu ihrem Erstaunen Klaras Stimme.
Ihr Kavalier, ein steifer Beduine, in einer Kadettenschule erzogen, sagte mit gelangweilter, selbstgefälliger Stimme: „In sechs, acht Reihen griffen die Russen an, und wir warteten, bis sie ganz nahe heran waren, dann erst eröffneten wir das Feuer.“
„Wie schrecklich!“ rief Klara aus.