„Man sagt es.“ Scheu wich Hedi zurück.

„Ich bin der Ansicht,“ schrie der General in das schmale wächserne Ohr, „nur noch eine einzige, gewaltige Kraftentfaltung des deutschen Volkes, und wir werden den Frieden diktieren.“

Der hohe Würdenträger wiegte den spitzen Kopf.

„Es ist möglich,“ unterbrach er den General, „daß diese Anstrengung nicht mehr nötig sein wird. Dies, bitte, ganz unter uns! Ja es ist möglich, daß sie genug haben!“ Plötzlich tat der hohe Würdenträger geheimnisvoll. Aber immerhin — er verbrachte seine Tage in allernächster Nähe der allerhöchsten Persönlichkeiten.

„Wie belieben?“

„Möglich, immerhin möglich! Es sind Anzeichen dafür vorhanden. England . . . Aber bitte, ganz unter uns!“ Völlig unvermittelt erhob er sich. „Außerordentlich gefreut, mein lieber Freund — ganz außerordentlich. Sehr interessant — Ihre Ausführungen, sehr interessant. Bitte herzlich, sich ja nicht zu bemühen —.“

Er war ja nur auf einige Minuten hierhergekommen, erstens, um dieser prächtigen Dora die Freude zu machen, zweitens, um seiner Schwester gefällig zu sein, und drittens — nun drittens gab es nicht.

Vorsichtig stieg die steile, kantige Glatze die schmale Treppe hinunter, die noch heute nach Weihrauch roch.

Der hohe Würdenträger kroch in seine schwarzlackierte Limousine und zog eine Pelzmütze über den kahlen Schädel.