Oben auf der Treppe sprach der General einen Bekannten mit hohen Orden. Er drückte seine Befriedigung über den Verlauf der Zeremonie aus — die Rede, prachtvoll — und der Bekannte seinerseits versicherte, daß die Rede in der Tat eine staatsmännische Leistung ersten Ranges war.

Nun stieg der General die Treppe hinab.

Die Lackstiefel eines Husaren blitzten vor ihm. Ein schmaler, eleganter Rücken, ein vornehmes Profil, ein rascher, kühner Blick aus schönen, klaren Augen — der Husar weicht zur Seite und grüßt.

„Ah — gut bekommen?“ Ja, wie hieß er doch nur?

Leutselig schüttelt der General dem Husaren die Hand.

„Danke, Euer Exzellenz!“

„Ein netter Abend — hm, etwas spät . . . wir haben ja — Sie haben mir ja von interessanten Dingen erzählt —?“

Der Husar blieb indessen völlig kühl und korrekt. Erstens war er kein Beduine mehr, sondern Husar, zweitens war er, mit Respekt zu melden, heute nacht völlig bekneipt, und als er aufwachte, fiel ihm (als erstes) voller Schrecken ein, daß er Dummheiten geschwätzt und sich beinahe auf Gott weiß welche Geschichten eingelassen hätte — drittens war man nicht mehr auf einem Ball, sondern im Dienst, und es wimmelte ringsum von Würdenträgern und Exzellenzen.

Er blieb also kühl, korrekt, entschlossen, sich auch durch nichts bewegen zu lassen. Seine schönen klaren Augen strahlten Offenheit.

„Leider vermochte ich nicht mit ganzer Aufmerksamkeit zu folgen — es war plötzlich so heiß geworden — und dann brannte noch dieser Vorhang.“