Sie würden ihn nicht mehr sehen.
Monatelang hatte er gerungen, in den letzten Wochen mit Schweiß auf der Stirn — der Gedanke siegte. Er war entschlossen . . .
Unter dem Arm trug er, in eine alte Zeitung eingewickelt, seinen Drillichkittel, wie ihn die Schreiber in den militärischen Amtsstuben anhaben. Er nahm ihn heute mit nach Hause. Zum Zeichen, daß er nicht zurückkehrte. Die Kameraden hatten die Frage an ihn gerichtet, weshalb er den Kittel einpacke. „Ich mache Schluß!“ antwortete er. Aber sie lachten, wie sollten sie es verstehen?
Nun, wohl: sollte man mit ihm machen, was man wollte. —
Ja, dahinschreiten werden die Brüder, und auf dem blutigen Schutt dieser armen Erde werden sie eine neue Welt errichten! Schleift die Kasernen, werden sie rufen, zerbrecht sie, schleift sie! Ihr Gestank verpestet Europa und die Erde. Schleift sie und steckt sie in Brand! Sie, die Brutstätten der Sklaven und Sklavenvögte. Täglich schänden sie millionenfach die menschliche Würde, Millionen von Sklaven, Hunderttausende von Sklavenvögten, die die Peitsche schwingen, brüten die Verruchten jährlich in Europa aus. In die fernsten Dörfer, Steppen und Wälder senden sie versklavte und geschändete Gehirne, in denen der unschuldige und reine Gedanke des Göttlichen vernichtet wurde. Ämter, Schulen, Kirchen, Fabriken, Werkstätten und das weite Land überschwemmen sie mit Sklavenvögten, verdorben und blind vom Dünkel, so daß sie den Bruder in ihrem Nächsten nicht mehr zu erkennen vermögen!
Zerbrecht die Kriegsschiffe der Piraten, deren Kanonen den Erdball in Schrecken halten, zerbrecht sie!
Schleift sie — werden sie rufen! — die Zeitungspaläste, errichtet von den Mächtigen und Reichen der Erde zur Verbreitung von Lüge und Betrug, zur Vergiftung und Verführung der Nationen.
Schleift sie und verbrennt sie!
Reinigt Schulen und Kirchen, wo unschuldige Kinder und reine Seelen betrogen werden. Reinigt die Tempel, hinaus mit den falschen Priestern, die den Namen des Erlösers auf den Lippen führen und den Mord der Nationen predigen. Hinaus, hinaus!