„Wartet nur noch eine Weile — ihr Halunken!“ Und er spie aus.

Der junge Mann geriet sofort in äußerste Erregung, sein Blick glitt suchend über das Pflaster, sein Blick bohrte sich messerscharf in die Augen des Mürrischen.

Aber der alte Mann hob einen Pflasterstein in die Höhe, er lächelte — aber wie! — und der junge Mann wich zurück, und nun lief er rasch, rasch, ohne den Kneifer, zu dem Militärauto, um das der Menschenknäuel sich ballte.

In dieses Militärauto hatte man den Menschen im grauen Mantel gezerrt. Er blutete im Gesicht, aber er wehrte sich nicht. Jede seiner Bewegungen, das Lächeln auf seinen fahlen Lippen, sagte deutlich, daß er nicht gesonnen sei, irgendwelchen Widerstand zu leisten.

Aber unerklärlich — plötzlich, ohne jeden Grund, schlug einer der beiden schnauzbärtigen Männer, die ihn ins Auto schleiften, sinnlos, völlig sinnlos, vielleicht um sich für die Anstrengung zu rächen, mit dem Knotenstock auf den Menschen im grauen Mantel ein.

„Halt, halt!“ schrie der schmächtige junge Mann mit dem grünen Plüschhut, der herangeeilt kam.

Aber es war zu spät.

Der Mensch im grauen Mantel — jede Bewegung, ihr seht, ich leiste keinen Widerstand — schlug mit einem furchtbaren Hieb nach dem roten Gesicht des Schnauzbärtigen, stieß noch einigemal in die Luft und sprang aus dem Auto.

Der Schnauzbärtige blutete aus der Nase und war für einige Sekunden benommen, aber der andere Schnauzbärtige zog rasch entschlossen einen Revolver und schoß — sofort schrie eine Mädchenstimme auf, er hatte ein kleines Mädchen getroffen.

Der Mensch mit dem grauen Mantel aber war im Torbogen eines Hotels verschwunden.