Auf einem Haufen von Pflastersteinen stand ein Mensch, ein Soldat in einem weiten grauen Mantel, der flatterte, die Arme wild emporgeworfen, totenbleich, mit rasenden, fanatisch glühenden Augen — seine Hände zuckten — seine Stimme gellte, gellte. Plötzlich aber brach diese rasende gellende Stimme ab.

Der Soldat war verschwunden.

Er lag auf dem Pflaster, ein Knäuel Menschen um ihn herum. Ein grüner Plüschhut rollte über den Bürgersteig.

Eine Sekunde später wurde dieser Mensch im weiten grauen Mantel über das Pflaster geschleift.

Das Bataillon zog weiter. Wieder setzte die Kapelle ein. Die meisten hatten gar nichts gesehen — aber gehört — ja, eine Stimme aus der Luft!

Diese Stimme krallte sich in ihr Herz, zerriß es, daß es zu bluten begann vor Qual und Sehnsucht.

Eine Stimme . . . Was für eine Stimme —?

Die Stimme des Menschen hatten sie vernommen . . . Die letzten des Bataillons sahen noch einen Menschenhaufen, der sich den Bürgersteig hinabwälzte.

Der grüne Plüschhut hörte auf zu rollen. Ein schmächtiger junger Mann ergriff ihn, überzeugte sich mit einem raschen Blick, daß der Mensch im grauen Mantel in sicheren Händen war, bürstete den Hut eilig ab — ja, und nun — der Kneifer — er war verlorengegangen. Und der schmächtige junge Mann suchte eilig den Kneifer.

Da hob der alte Mann, man erinnert sich, er lud Pflastersteine ab, dieser Mürrische, den Kopf und sagte: