„Platz gemacht!“

„Platz!“

Die Autos rasen.

Weite graue Mäntel, Soldatenmäntel, flattern eilig durch die Straßen. Hier, dort, überall. Es sind Hunderte, Tausende. Voller Lehm, voller Staub, der Kalk der Champagne, der Schlamm von Flandern, mit Blut befleckt, versengt von den Granaten, von den Gasen gebleicht, durchlöchert — die weiten flatternden Mäntel haben die Stadt überflutet.

Und die Autos rasen dahin, mit Trauben von schweißtriefenden Menschen behangen. Auf den Trittbrettern kauern sie, auf den Motorhauben, den Schmutzflügeln, mit Gewehren und Handgranaten. Die roten Fahnen knattern — so rasen sie dahin.

„Platz gemacht!“

Es sind die Jungen, die gekommen sind, die neuen Gesichter, die Kühnen und Wollenden.

„Gegrüßt Ihr Kühnen, Wollenden, gegrüßt!“

„Vorboten des kommenden Menschen, gegrüßt! Ihr Läufer, die dem neuen Reiche vorauseilen, ihr Hoffenden, Starken, Liebeglühenden, gegrüßt . . .“

Ackermanns weiter Mantel flattert zwischen den roten Flaggen, die die Linden hinabrasen. Schüsse knattern. Staub fährt aus der Stadt.