Und abermals raunt die Stimme:
„General Hecht-Babenberg!“
Drüben, auf der andern Seite, winken die Arme, winken zwei kleine, bleiche Hände.
Der General eilt, aber sein Begleiter eilt mit großen Schritten neben ihm her. Es macht ihm nicht die geringste Mühe mitzukommen. Schon beginnen die zwei Kleinen auf der andern Seite zu laufen.
Lauter beginnt die Stimme des Unbekannten zu raunen, und plötzlich zuckt der General zusammen. Die Stimme hat ein furchtbares Wort ausgesprochen, ein schreckliches Wort — unsägliche Beschimpfung.
Nun rufen die auf der andern Seite. Sie winken und schreien: „Komm doch, komm doch!“
Da bleibt der Schritt plötzlich hinter ihm zurück. Ein Lachen klingt durch die finstere, menschenleere Straße. Eine rauhe, häßliche Stimme schreit: „Licht aus, Messer raus!“
Der General hatte keine Angst vor der Kugel, nein. Aber während der Unbekannte ihm folgte, hatte er in der furchtbaren Angst gelebt, daß plötzlich eine Faust nach ihm schlagen könnte. Unausdenkbare Schmach! Nur aus diesem Grunde war er entflohen, aus keinem andern.
Wer war es, was wollten sie? Und weshalb dieser furchtbare Schimpfname? Nie, auf Ehre und Gewissen, niemals hatte er von seiner Truppe mehr verlangt, als das Interesse des Vaterlandes unbedingt erforderte!