„Man denkt, daß er sehr gut ist.“
„Sie schießen in der letzten Zeit weniger. Haben Sie Artillerie herausgezogen oder haben Sie Mangel an Munition?“
„Ich bin nicht im geringsten über die Artillerie unterrichtet.“
Auf eine Reihe von Fragen antworten sie ausweichend. Auf dem fleischigen Gesicht des Dunkeln liegt ein pfiffiges Lächeln.
Der verhörende Offizier dringt nicht weiter in sie. Er springt ab: „Welchen Beruf haben Sie?“
Der Blonde: „Ich bin cultivateur (Landwirt). Ich habe das Seminar besucht und dann den väterlichen Besitz übernommen.“
Der Dunkle: „Ich arbeite im Versicherungsgeschäft.“
„Welche Art Versicherungen?“
„Lebensversicherungen, Feuer, Unfall, Diebstahl, alles, was Sie wollen. Ich lebe in Paris.“
Ah, dachte ich es nicht gleich? Ich sehe ihn vor mir in dunklem Gehrock, den Zylinder auf dem pomadisierten Scheitel, das Bärtchen gewichst, die Mappe unterm Arm, ein bißchen verstaubt und verschwitzt, den kleinen Pariser Beamten. Wie er würdevoll und großartig in ein bescheidenes Restaurant tritt, an den Speisen herumkritisiert und über Zugluft klagt. Aus diesem Grunde ist er auch jetzt, im Sommer, so mit Wollsachen ausgepolstert.