„Wache!“

Sie rauchen und haben es sich in der Stube behaglich gemacht. Daß ein bißchen geschossen wird, das kümmert sie nicht. Stürzt das Haus zusammen, so ziehen sie eine Tür weiter.

In der leeren Straße will ein Fuhrwerk umwenden. Es ist mit zwei starken Pferden bespannt, und die Stränge sind in Unordnung gekommen. Vor, zurück, die schweren Pferde drängen gegen die Deichsel. Ärgerlich steigt der Fahrer vom Bock, und Mann und Kutscher fluchen. Es ist schließlich kein Vergnügen, in einer Stadt, die unter Feuer ist, stecken zu bleiben. –

An den Hauswänden der toten, zerfetzten Stadt wandern wir entlang, und sobald die Granate pfeift, nehmen wir Deckung.

Auto. Wir fegen mit Vollgas davon.

Lebe wohl, La Bassée!

Es passieren aber doch die sonderbarsten Dinge! An einer Wegkreuzung halten wir. Ein General, hoch zu Roß, kommt des Weges. Exzellenz befinden sich auf dem Morgenritt.

„Geht es hier nach La Bassée?“ fragt der General.

„Jawohl, Exzellenz.“

Der General reitet weiter. Wir sehen einander verblüfft an. Nun, Exzellenz werden heute wohl den Morgenritt abkürzen!