Mütterchen kam ins Zimmer und sagte: „Höre, wie sie lachen! Nun will er Klatschbase schlachten, für heute abend!“

Lenz wurde in den nächsten Tagen schweigsam. Er streckte sich, trieb sich herum, er blickte den ziehenden Wolken nach. Er reiste ab. Mütterchen hatte ihm den Rock zurecht geflickt und ein kleines Ränzchen gepackt.

„Nun denn, adieu!“ sagte Lenz laut und fröhlich zu Susanna. „Adieu, meine prächtige Susanna, meine Freunde erwarten mich! Ich bin diesmal lange dageblieben. Adieu und sieh, daß du bald ganz gesund wirst, mein schönes, herrliches Mädchen!“

Er ging. Mütterchen weinte den ganzen Tag. —

Grau hatte eine Unterredung mit Adele. Sie saß in der Laube an der Mauer und stickte. Sie sprachen von Susanna. Ja, es gehe zu Ende jetzt.

Adele sagte: „Ich gehe zuweilen des Abends oben auf der Höhe, die Abende sind so schön.“

„Ja,“ sagte Grau.

„Sie sind ja gegenwärtig so sehr in Anspruch genommen, nicht wahr. Aber ich würde gerne wieder mit Ihnen sprechen. Heute abend?“

Sie gingen zusammen auf der Höhe, bis der Mond aufging. Sie sprachen fast nichts. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach.

Aber als sie sich trennten, sahen sie einander in die Augen.