„Lloyd, Milliardendieb.“
„Frißt Menschenfleisch.“
Dann kam Hobby mit blonder Strohperücke, so jämmerlich dünn, daß er wie eine Flagge hin- und herwehte. Sein Plakat lautete:
„Hobby.“
„Dem Teufel knapp entronnen, gehenkt.“
Es folgte S. Woolf! Er trug einen roten Fez auf dem Kopf, hatte wulstige, rote Lippen und faustgroße schwarze Augen. Um seinen Hals hing eine Anzahl von Kinderpuppen an Bindfäden.
„S. Woolf mit Harem!“
„Jude und Champion der Schwindler!“
Dann kamen bekannte Finanzgrößen und die Chefingenieure der verschiedenen Stationen. Unter ihnen erregte besonders der fette Müller von Azora großes Aussehen. Er war rund wie ein Ballon, als Kopf trug er nur einen alten steifen Hut.
„Ein fetter Bissen für die Hölle!“
Zwischen den trottenden Menschenhaufen marschierten Dutzende von Musikbanden, die alle gleichzeitig spielten und die Schlucht des Broadways mit einem Geplärr und Klirren anfüllten, als zerschellten gleichzeitig Tausende von Fensterscheiben auf dem Asphalt. Die Arbeiterhorden johlten, pfiffen, lachten, alle Mäuler waren verzerrt von der Anstrengung, Lärm zu machen. Einzelne Bataillone sangen die Internationale, andere die Marseillaise, andere sangen wirr durcheinander, was sie wollten. Den Unterton des ungeheuren Lärmes aber bildete das Trappen und Stampfen der Schritte, ein dumpfer Takt der schweren Stiefel, der stundenlang das gleiche Wort wiederholte: Tunnel — Tunnel — Tunnel ...
Der Tunnel selbst schien nach New York gekommen zu sein, um zu demonstrieren.
Eine Gruppe in der Mitte der Prozession erregte großes Aufsehen. Ihr voran wanderten Flaggen aller Nationen und ein Riesenplakat: